Den Raum halten.

Es gibt diese Momente in einem Workshop, in denen man im Raum förmlich spürt, wie sich etwas löst — wenn aus Schweigen ein Gespräch wird, aus Stillstand Bewegung, aus Nebeneinander ein Miteinander. Für solche Momente gestalten wir Räume.

Was in einer Begegnung möglich wird

Ein Workshop, eine Klausurtagung, ein gut gestalteter Nachmittag im Kreis: Wenn eine Gruppe wirklich miteinander ins Gespräch kommt, wenn unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und sich daraus etwas Neues entwickelt — dann ist genau das geschehen, worum es geht.

Wir konzipieren und moderieren solche Begegnungen: zu einem konkreten Thema, mit einem konkreten Anlass, für eine bestimmte Gruppe. Der Raum, den wir dafür gestalten, ist darauf ausgelegt, dass Kreativität, Klarheit und Verbindung entstehen können — im Workshop und darüber hinaus.

Arbeit mit Werkzeugen statt mit Methoden

Für die Gestaltung von Workshops und Großgruppenprozessen greifen wir auf einen breiten und gut erprobten Werkzeugkasten zurück. Dazu gehören Formate aus den Liberating Structures — Strukturen, die echte Beteiligung auch in großen Gruppen ermöglichen —, Open-Space  oder auch Elemente aus dem Improvisationstheater, die Spontaneität, Zuhören und gemeinsames Gestalten fördern.

Von Anfang an sind Sie dabei und entsteht der Raum in Co-Kreation. 

Welche Formate zum Einsatz kommen, hängt immer vom Ziel und Kontext ab — nie vom Werkzeug selbst. Deswegen sprechen wir auch von Werkzeugen und Formaten und nicht von Methoden. Und sie sind Mittel, nie Zweck. 

Der Raum entscheidet

Eine zentrale Überzeugung prägt unsere Arbeit als Facilitator*innen: Wir halten den Raum — und drücken Ihnen nicht unsere vermeintlichen Lösungen auf. Die Verantwortung für das Ergebnis liegt bei der Gruppe, nicht bei uns. Schließlich geht es um Ihre Lösungen und die Kompetenzen und die Ressourcen, die für gute Lösungen gebraucht werden, sind bereits vorrhanden. Wir haben die Verantwortung für einen Prozess, in dem sie sich entfalten können. 

Das wird manchmal missverstanden, als würde die Gruppe sich selbst überlassen. Das Gegenteil ist der Fall: Es ist die feste Überzeugung, dass der Raum selbst entscheidend ist — dafür, ob eine Gruppe ihre vorhandenen Stärken, ihre Kreativität und ihre Dynamik wirklich entfalten kann.

Was in einem solchen Raum entsteht, bleibt nicht im Workshop zurück. Es wirkt in den Arbeitsalltag hinein — der Workshop wird so nicht zu einem singulären Ereignis, das mit der eigentlichen Arbeit wenig zu tun hat, sondern zu einem Teil davon.

Wer immer kommt, sind die richtigen Menschen.

Open Space Prinzip nach Harrison Owen

Und manchmal der Anfang von mehr.

Was in einem Workshop entsteht, wirkt oft über den Termin selbst hinaus: Vereinbarungen werden im Alltag umgesetzt, ihre Wirkung zeigt sich erst nach und nach — und manchmal entsteht daraus wieder neuer Bedarf.

Das ist kein vorgezeichneter Weg, sondern ein Möglichkeitsraum. Vielleicht braucht es einen weiteren Workshop zu einem ähnlichen oder neuen Thema. Vielleicht zeigt sich, dass die Veränderung größere Kreise zieht, als zunächst gedacht — und aus der Facilitation wird eine längere Begleitung, bis hin zu einem umfassenderen Organisationsentwicklungsprozess.

Was sich nicht ändert: Wenn Sie weitere Unterstützung wünschen, lassen wir Sie damit nicht allein.

Lassen Sie uns sprechen

Lassen Sie uns gerne über Ihren nächsten Workshop sprechen – egal, ob für ein Team oder als Großgruppen-Ereignis  —  Wir freuen uns darauf.

Tobias Dech

Tobias, Jg. 1976, Diplom-Pädagoge · Organisationsbegleitung, Coaching, Facilitation, Visualisierung

Tobias ist Experte für Ambivalenzmanagement — und einer der wenigen Berater, die Kampfkunst, Pädagogik und Humor in einen Raum bringen. Mit praxiserfahrenem Blick als Coach, Berater, Trainer und Mediator begleitet er Menschen und Organisationen auf ihrer Entwicklungsreise.

Was ihn auszeichnet: Er meistert Herausforderungen spielerisch — und macht durch Visualisierung sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt.