Hypnosystemik: Ein wirksames Fundament für unsere Arbeit
Eine wesentliche Grundlage unserer Arbeit — Hypnosystemik ist nicht eine Methode unter vielen, sondern eine Haltung und ein Metakonzept.
Hypnosystemik verbindet systemische Konzepte (man könnte auch sagen systemtheoretisches sowie -praktisches Denken und Handeln) mit den Erkenntnissen der kompetenzorientierten Hypnotherapie nach Milton Erickson. Sie ist keine Technik, die man anwendet — sie ist eine Grundhaltung, die verändert, wie wir Menschen, Gruppen und Organisationen wahrnehmen und begleiten.
Im Zentrum steht vor allem die Überzeugung: Jeder Mensch und jede Organisation trägt die Ressourcen für Veränderung und die Lösung von Problemen bereits in sich. Unsere Aufgabe ist es nicht, vorgefertigte Lösungen zu liefern — sondern Räume zu öffnen, in denen Handlungsoptionen und Neues entstehen können – Ihre Lösung.
Eine Palette wesentlicher Grundbegriffe und Prinzipien möchten wir mit diesem kleinen hypnosystemischen „Bingo-Beet“ erläutern. Vorab möchten wir mit einem Urteil oder gar Vorurteil aufräumen:
Hypnosystemik nutzt und aktiviert vorhandene Stärken, um neue Lösungen möglich zu machen. Mit dem üblichen Verständnis von Hypnose hat das nichts zu tun. „Hypno“ meint hier die bewusste Fokussierung der Aufmerksamkeit, um das eigene Erleben in mir oder „uns“ im Kontext bspw. von Unternehmen, Teams oder meiner jeweiligen Führungssituation selbstwirksam und hilfreich zu gestalten. „Systemik“ berücksichtigt die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Systemen und Subsystemen sowie der jeweiligen Umwelt. Im individuellen Kontext einzelner Menschen sind dies beispielsweise auch verschiedene Lebensbereiche wie Familie, Partnerschaft, Arbeit, Ausbildung, Verein. Dabei geht es insbesondere darum, Wahlmöglichkeiten und Selbstwirksamkeit im Umgang mit den alltäglichen und auch strategischen Herausforderungen in Unternehmen, Teams und individuellem (Führungs-)Alltag zu gewinnen.